Ihr wollt jemandem eure wahre Liebe zeigen? Was würde sich da besser eignen als
ein
schönes, romantisches und persönliches Liebesgedicht? Durch ein solches
Gedicht kann
man seine Liebe auf eine ganz besondere Art und Weise ausdrücken.
Wir alle kennen die
Situation: Man ist frisch verliebt, hat Schmetterlinge im
Bauch und das Herz schlägt einem bis in
den Hals. Allerdings ist es schwer
diese Gefühle auszudrücken. Ein Liebesgedicht stellt hier eine
sehr gute
Möglichkeit dar, das alles ausdrücken, was das Herz einem sagt. Der lyrische
Charakter
dieser Art, lässt die Worte noch viel kräftiger wirken, denn
Liebesgedichte sind ein weitaus ausdrucksstärkeres
Mittel der Kommunikation.
In einem Gedicht ist die Sprache verdichtet und um eine höher Ebene erweitert.
Hier ein kurzer Überblick:
Als Lyrik bezeichnet man die dritte literarische Gattung neben der Epik und der
Dramatik. Lyrische Werke werden umgangssprachlich auch Gedichte genannt. Schon
Aristoteles unterschied in seiner „Poetik“ die Trias Lyrik – Epik – Dramatik.
Der Begriff ist heute immer noch relativ unbestimmt. Man kann aber vereinfacht
sagen, dass man unter Lyrik eine literarische Hauptgattung versteht, die auch
als singbare Dichtung bezeichnen werden kann. Mit dem Begriff "Gedicht" wurde
früher alles schriftlich Abgefasste bezeichnet. Im 18. Jahrhundert fand
allerdings eine Begriffsfestigung statt. Seitdem wird der Begriff hauptsächlich
für den poetischen Bereich verwendet. Ein Beispiel für ein sehr altes Gedicht
ist „Dû bist mîn, ich bin dîn...“ von einem anonymen Dichter. Er schrieb es wohl
Ende des 12. Jahrhunderts. Mit den Versen schließt der zuvor lateinische Brief
einer Frau an einen Kleriker:
Dû bist mîn, ich bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
du bist beslozzen
in mînem herzen;
verlorn ist das sluzzelîn:
dû muost ouch immer darinne sîn.